Robert Bosch GmbH

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet "Technik fürs Leben".

Das Unternehmen wurde 1886 als "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Angaben zum Unternehmen

FirmennameRobert Bosch GmbH
AdressePostfach 106050 D-70049 Stuttgart
BundeslandBaden-Württemberg
Webseitewww.bosch.de
Ansprechperson/
Abteilung
Heidi Stock
Zentralstelle Mitarbeiter
Mitarbeiterentwicklung
Talentmanagement and Diversity (C/HMT)
T: 0711-811-38251
F: 0711-811-267238
E: heidi.stock@de.bosch.com
BranchenElektrotechnik- und Elektronikindustrie
Vertreten in150 Ländern
Anzahl Beschäftigte
weltweit
375.000davon Frauen:  k.A.
Anzahl Beschäftigte
in Deutschland
105.429davon Frauen:  21,4%
Anzahl Teilzeitbeschäftigte
in Deutschland
8,5%davon Frauen:  80,9%
Gesuchte Studienfachrichtungen
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Ingenieurwissenschaft/Technik
  • Naturwissenschaften
  • Volkswirtschaftslehre
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Wirtschaftswissenschaften/Ökonomie
Besondere Einstellungskriterien- guter bis sehr guter Abschluss
- gute Fremdsprachenkenntnisse
- anspruchsvolle Praktika sowie Studienarbeiten
- Kreativität
- Eigeninitiative
- Fähigkeit zur Teamarbeit

Angaben zu den Handlungsfeldern

1. Planung

Wie plant das Unternehmen die Förderung hochqualifizierter Frauen?

  • Ausgewählt: Es gibt entsprechende Leitlinien.
  • Ausgewählt: Es gibt spezielle Vereinbarungen.
  • Ausgewählt: Dieses Ziel ist besonders in der Unternehmensstrategie verankert.
  • Ausgewählt: Diese Förderung wird ausdrücklich in der Personalplanung berücksichtigt.
  • Nicht Ausgewählt: Die Umsetzung dieser Planungen wird in konkrete Zielvereinbarungen bei Führungskräften aufgenommen.
  • Ausgewählt: Wir haben Zielwerte definiert, die gemeinsam mit den Personalabteilungen an den Standorten verfolgt werden.
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2. Information

Wie Informiert das Unternehmen über die Maßnahmen zur Förderung hochqualifizierter Frauen?


a. innerbetriebliche Informationen
  • Ausgewählt: Intranet
  • Ausgewählt: Schriftliches Info-Material (Broschüren u.a.)
  • Ausgewählt: Spezielle Veranstaltungen (Versammlungen, Führungstreffen u.a.)
  • Ausgewählt: Personalentwicklungs-Seminare/Workshops u.a.
  • Ausgewählt: Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • Ausgewählt: hauseigene MA-Zeitschrift
  • Ausgewählt: Internet

b. außerbetriebliche Informationen
  • Ausgewählt: Unternehmens-Homepage
  • Ausgewählt: Karrieremessen o.ä.
  • Nicht Ausgewählt: Stellenanzeigen
  • Ausgewählt: Spezielle Broschüren
  • Ausgewählt: Artikel, Pressemitteilungen
  • Nicht Ausgewählt: Seminare, Konferenzen
  • Ausgewählt: Hochschulveranstaltungen
  • Ausgewählt: Informationen verbreitet über Netzwerke
  • Ausgewählt: Veranstaltungen für Studentinnen
  • Ausgewählt: Teilnahme an Messen generell
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3. Personalarbeit / Personalwirtschaftliche Instrumente und Systeme

Wie gestaltet das Unternehmen die Personalarbeit bei der Förderung hochqualifizierter Frauen?

a. Personalbeschaffung von qualifizierten Frauen

  • Ausgewählt: Spezielle Kontakte, Veranstaltungen etc. (Hochschulbereich, weitere Bildungseinrichtungen)
  • Ausgewählt: Besondere Anzeigenkampagnen im Hinblick auf hochqualifizierte Frauen
  • Ausgewählt: Präsentation auf Karrieremessen mit speziellem Hinweis auf das besondere Interesse, hochqualifizierte Frauen gewinnen zu wollen
  • Ausgewählt: Spezieller Internetauftritt, um gezielt hochqualifizierte Frauen anzusprechen
  • Ausgewählt: Bei der Aufforderung zu einer Online-Bewerbung besondere Ansprache von hochqualifizierten Frauen
  • Nicht Ausgewählt: Auftrag an Personalberatungen, besonders nach hochqualifizierten Frauen zu suchen
  • Ausgewählt: Bei Assessment-Center, Auswahlseminaren o.ä. besondere Beachtung auf hochqualifizierte Frauen
  • Ausgewählt: femtec
  • Ausgewählt: Zielwerte bei Einstellungen, die sich an Absolventinnenquoten orientieren.
Erläuterungen und weitere betriebsspezifische Informationen:

Dies ist für Bosch besonders wichtig, da ca. 80% unserer Einsteiger sich auf Naturwissenschaftler und Ingenieure beziehen.

b. Integration von qualifizierten Frauen

  • Nicht Ausgewählt: Besondere Integrationsveranstaltungen zu Beginn
  • Nicht Ausgewählt: Besondere Integrationsveranstaltungen während des ersten Jahres
  • Nicht Ausgewählt: Patenschaften/Coaching für hochqualifizierte Frauen
  • Ausgewählt: Mentoring
  • Ausgewählt: Cross-Mentoring
  • Ausgewählt: Frauennetzwerk

c. Weiterbildung

  • Ausgewählt: Spezielle Veranstaltungen (Seminare, Workshops u.a.) / Veranstaltungsbausteine zum Thema "hochqualifizierte Frauen / Gender Diversity" o.ä.
  • Ausgewählt: Spezielle Veranstaltungen für hochqualifizierte Frauen
  • Ausgewählt: Einsatz von hochqualifizierten Frauen als Dozentinnen/Moderatorinnen in Weiterbildungsmaßnahmen

d. Personalentwicklung von hochqualifizierten Frauen

  • Nicht Ausgewählt: Traineeprogramme mit besonderem Augenmerk auf hochqualifizierte Frauen
  • Ausgewählt: Besondere Beachtung der hochqualifizierten Frauen bei Potentialdiskussionen bzw. in entsprechenden Gremien/Kommissionen
  • Ausgewählt: Besondere Beachtung von hochqualifizierten Frauen bei Besetzungsentscheidungen
  • Ausgewählt: Angebot von Fachlaufbahnen oder Projektlaufbahnen neben den traditionellen hierarchischen Aufstiegsmöglichkeiten für hochqualifizierte Frauen
  • Ausgewählt: Besondere Berücksichtigung von hochqualifizierten Frauen bei Auslandsentsendungen
  • Ausgewählt: Mentoring
  • Ausgewählt: Cross-Mentoring

e. Bezahlung und Sozialleistungen

  • Nicht Ausgewählt: Besondere Beachtung von hochqualifizierten Frauen bei Gehaltszusagen, um Ungleichbehandlungen zu vermeiden.
  • Ausgewählt: Für Männer und Frauen gelten die gleichen Bedingungen.
Erläuterungen und weitere betriebsspezifische Informationen:

Gehalt und Bonus richten sich nach Aufgaben und Zielerreichung. Analysen haben keine geschlechtsspezifische Differenzen ergeben.

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4. Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Wodurch berücksichtigt das Unternehmen bei hochqualifizierten Frauen Wünsche nach besserer Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben?

  • Ausgewählt: Flexible Arbeitszeitregelungen
  • Ausgewählt: Vertrauensarbeitszeit
  • Ausgewählt: Teilzeit / reduzierte Vollzeit auch im Führungsbereich
  • Ausgewählt: Home Office
  • Ausgewählt: Kinderbetreuungsmaßnahmen (z.B. Betriebskindergarten, Mit-Finanzierung von Kinderbetreuungseinrichtungen, Notfall-Kindergarten)
  • Ausgewählt: Freistellung zur Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen
  • Ausgewählt: Kinderbetreuungsbörse im Intranet/Internet für Elternzeitler zugänglich!
Erläuterungen und weitere betriebsspezifische Informationen:

- Leitlinien für eine flexible und familienbewusste Arbeitskultur (weltweit)
- Vertrauensarbeitszeit für MitarbeiterInnen mit außertariflichen Verträgen

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5. Promotoren

Gibt es in dem Unternehmen Personen, Gremien, Beauftragte, Vertretungen etc., die besonders die Förderung hochqualifizierter Frauen beobachten und mitgestalten?

  • Ja
Kurzbeschreibung:

- Steuerkreis mit Führungskräften der 1. Ebene und dem Vorsitzenden der Geschäftsführung sowie dem Geschäftsführer Personal
- Ansprechpartner für Chancengleichheit und Kinderbetreuung an jedem Standort

Haben sich hochqualifizierte Frauen des Unternehmens intern zu einem Netzwerk zusammengeschlossen?

  • Ja
Kurzbeschreibung:

Das Bosch Frauennetzwerk "women@bosch" gibt es - unterstützt von der Geschäftsführung - bereits seit 1995!

Hat sich das Unternehmen externen Netzwerken, Arbeitskreisen, Verbänden / Vereinen etc. angeschlossen, die sich besonders für die Förderung hochqualifizierter Frauen einsetzen?

  • Ja
Kurzbeschreibung:

- Forum Frauen in der Wirtschaft
- Nationaler Pakt für MINT-Berufe
- ESF-Steuerungsgruppe "Gleichstellen"
- diverse regionale Netzwerke in Baden-Württemberg

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6. Auditierung

Hat Ihr Unternehmen bereits ein Zertifikat, Audit, Preis, Award oder eine sonstige Auszeichnung erhalten (z. B. von berufundfamilie gGmbH (Hertie-Stiftung), Total E-Quality e. V., bei Wettbewerben), bei der (auch) die Förderung hochqualifizierter Frauen besonders berücksichtigt wurde?

  • Ja
Kurzbeschreibung:

- Total-E-Quality und Audit berufundfamilie(Werk Ansbach)
- Audit berufundfamilie (Werk Nürnberg)
- Sonderpreis 2005 beim Unternehmenswettbewerb "Erfolgsfaktor Familie"
- Familienfreundlichstes Unternehmen Deutschlands 2012 "Erfolgsfaktor Familie"
- Deutscher Diversity-Preis – Best Diversity Image 2013
- Strategie-Award – Excellent HR-Strategy 2013

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7. Selbsteinschätzung der Zielgruppe "hochqualifizierte Frauen"

Auf welchem Weg erhält das Unternehmen Rückmeldungen über die Wirksamkeit der Maßnahmen von den hochqualifizierten Frauen selbst?

  • Ausgewählt: Befragungen
  • Ausgewählt: Workshops
  • Ausgewählt: Diskussionsrunden, Interviews
  • Ausgewählt: Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
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8. Rückmeldungen

Gibt es in dem Unternehmen konkrete Rückmeldungen über den Erfolg der Förderung hochqualifizierter Frauen?

  • ja, von Geschäftsführung / Personalbereich
Kurzdarstellung:

Verfolgung der Erreichung unserer Zielwerte: Einstellungszahlen, Entwicklung von Frauen in Führungspositionen

  • ja, von Mentoren / Mentorinnen
Kurzdarstellung:

Feedback zu den Mentoring Programmen

  • ja, von Gleichstellungsbeauftragten (Diversitybeauftragten / Frauenbeauftragten)
  • ja, von Frauen(netzwerken)
Kurzdarstellung:

In der zentralen Bosch-Abteilung für Diversity – Vielfalt und Chancengleichheit – gehen alle Rückmeldungen gesammelt ein und werden entsprechend verarbeitet und analysiert.

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9. Quantitative Angaben

Anteil Hochschulabsolventinnen bei Neueinstellungen für hochqualifizierte Tätigkeiten (in Forschung und Entwicklung, Spezialfunktionen u.ä.) sowie von Führungsnachwuchskräften (Durchschnitt der letzten drei Jahre in %):23.5%

Frauenanteil (in %)

In Führungspositionen insgesamt:

13.6%

Im Top Management:(Vorstand, Geschäftsführung, Bereichsleitung, Zentralabteilungsleitung u.ä.)

k.A.

Im Mittelmanagement:(Fachbereichsleitung, Regionalleitung, Filialleitung, Hauptabteilungsleitung, Abteilungsleitung u.ä.)

k.A.

Im Unteren Management:(Gruppenleitung, Teamleitung, Referatsleitung u.ä.)

k.A.

Hochqualifizierte Fachpositionen:(Spezialfunktionen, Fachlaufbahn, Projektleitung u.ä.)

k.A.

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10. Ausblick

Geplante Maßnahmen zur Förderung hochqualifizierter Frauen:

- Ausbau (Cyber)-Mentoring/Cross Mentoring
- Ausbau Frauennetzwerk
- Verfolgung unserer Zielwerte (Anteil von Frauen in den Hierarchieebenen, Einstellung Akademikerinnen aus technischen Fächern)
- Bereits aktiv: Frühförderung von Frauen in MINT-Berufen (Girl‘s Day, Girl's Campus, Wissensfabrik)

Letzte Aktualisierung: Mai 2016

Projektträger:

   

Wurde gefördert vom: